Migrantinnen - ausländische Frauen

In NRW leben rund 4 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, etwa die Hälfte davon sind Frauen. Viele dieser Frauen sind hier zu Hause, stehen mitten im Leben. Sie bringen ihre Kompetenzen, ihr Engagement und ihre Gestaltungskraft in unsere Gesellschaft ein.

Wenig bekannt ist, dass bereits in den 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gezielt Frauen angeworben wurden, die in der Industrie-, Hotel- und Gastatstättengewerbe sowie in den Krankenhäusern beschäftigt waren. Heute arbeiten viele Migrantinnen in privaten Haushalten sowie im Gesundheits- und Reinigungswesen. Anders als in den ersten Jahren der Zuwanderung sind heute deutsche Frauen häufiger erwerbstätig als Frauen mit Migrantionshintergrund.

Sie haben häufig bessere und höhere Schulabschlüsse als ihre männlichen Altersgenossen und sie streben vielfach qualifizierte Berufsausbildungen an. Doch haben insbesondere junge türkische Frauen geringere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Einerseits begegnen sie zahlreichen Vorurteilen und andererseits streben sie häufig Berufsfelder an, die geringe Übernahme und Aufstiegschancen bieten.

So vielfältig die Situation der Zuwanderinnen ist, so vielschichtig sind auch die Fragestellungen und Problemsituationen. Gleichstellungsbeauftragte sind konfrontiert mit der Frage zum Beispiel nach spezifischen Sprachkursen für Frauen, Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung oder mit Gewalt in der Familie, die aus patriarchalischen Strukturen erwachsen(z. B. Zwangsheirat).

Weiterführende Links:

integration-nrw

Zwangsheirat

solwodi (Frauenhandel)

Wohnprojekt für junge Migrantinnen

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Internationaler Bund 

Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule

 

Kommunale Anlaufstellen

  • Dinslaken:  

    Spätaussiedlerinnen/Migrationsberatung DRK, 02064/889169
    Caritasverband - Anlaufstelle für Migrantinnen, Tel. 02064/18019
    Flüchtlingsrat des Diakonischen Werkes, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
    Forum Lohberg, 02064-477 882
  • Moers:  

    Internationaler Kulturkreis Moers e. V., Kirschenallee 35, 47443 Moers
    Telefon (02841) 50 45 64, ikm-moers
  • Kamp-Lintfort:

    Niederschwellige Frauensprachkurse im Katholischen Bildungsforum Kamp-Lintfort, Haus der Familie unter 02842/91120 und in Kindertageseinrichtungen (Nachfrage bei Lotsenbüro "Zuwanderung")

    Lotsenbüro "Zuwanderung"im Rathaus Kamp-Lintfort, Herr Kopitzki, Tel. 02842/912-395

    Interkulturelles Frauencafé K.U.K.; jeden Mittwoch von 16.00 bis 18.00 Uhr in der Gaststätte/Bistro "Zum Prinzentor" für Frauen aller Nationalitäten; Interkultureller Austausch; ein Mal im Monat spezielles Angebot: Ausflug, Besichtigung, Information zu frauenspezifischen Themen, gemeinsame interkulturelle Feier etc.; offen für jede interessierte Frau! Ansprechpartnerin: Gleichstellungsbeauftragte Tel. 02842/912-400, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Voerde

    Hier finden Sie verschiedene Anlaufstellen in Voerde, die Ihnen helfen können.
    Bitte wählen Sie hierzu eine der folgenden Rubriken:
  • Runder Tisch Integration
  • Beratung für MigrantInnen
  • Ämter & Behörden
  • Rat & Hilfe
  • Notruf
  • Bildung
  • Freizeitgestaltung
  • weiteres

      Zusammenwachsen in Voerde - Ein Integrationswegweiser

      Chancen durch Integration - Ratgeber für Familien

Sprachkurse

Angebote für spezielle Sprachkurse finden Sie in den Programmheften der vhs.

VHS Wesel-Hamminkeln-Schermbeck
VHS Dinslaken-Voerde-Hünxe
VHS Moers-Kamp-Lintfort
VHS Alpen-Rheinber-Sonsbeck-Xanten

Copyright © Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Wesel