Gewalt gegen Frauen

Eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen besteht darin, Opfer von Gewalt zu werden: Laut Weltgesundheitsorganisation wird jede fünfte Frau in einer intimen Beziehung misshandelt, und zwar unabhängig von ihrem Bildungsstand, ihrem Einkommen, ihrem Alter, ihrer Religion oder Nationalität.

Es gibt sehr unterschiedliche Formen von Gewalt, die dazu führen können, dass Frauen ihren Lebensmut verlieren und Krankheitssymptome entwickeln:

  • Körperliche Gewalt: Schläge usw.
  • Psychische Gewalt: fortgesetzte verbale Demütigungen, Beleidigungen usw.
  • Sexualisierte Gewalt: Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung (auch Vergewaltigung in der Ehe)
  • Soziale und ökonomische Gewalt: Entwicklung von sozialer und ökonomischer Abhängigkeit in einer Beziehung, die Frauen zu immer weitergehenden Zugeständnissen zwingt.

Während die direkten Folgen körperlicher Gewalteinwirkungen für jeden Arzt, für jede Ärztin behandelbar sind, werden die Langzeitfolgen von körperlicher Gewalt und die Folgen anderer Gewaltformen häufig vernachlässigt, denn sie sind sehr vielfältig und nicht so leicht als Folge von Gewalt erkennbar: Die Symptome der von Gewalt betroffenen Frauen reichen von chronischen Kopf- und Rückenschmerzen über Depressionen, Angst- und Panikattacken, Schlaflosigkeit, Selbstmordgedanken bis hin zu Essstörungen, Alkoholproblemen und anderen Suchterkrankungen.

Frauenspezifische Beratungsangebote für Frauen mit Gewalterfahrungen sind daher besonders wichtig.

Links:

  • Frauenhaus Dinslaken
  • Frauenhaus Moers
  • Frauenberatungsstelle Wesel   Tel.: 0281/2 79 90  E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

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