Wiedereinstieg

Zurück in den Beruf

Wenn Sie nach einer Familienzeit wieder in den Beruf zurück wollen, sollten Sie Ihren Neustart frühzeitig planen. Vielleicht wollen Sie die Berufsrückkehr auch für einen kompletten „Neu-Start" nutzen, weil Sie während der Familienzeit Erfahrungen gemacht und zusätzliche Fähigkeiten erworben haben.

Aber egal ob Wiedereinstieg oder Neustart:
Vor dem Neubeginn sollten Sie prüfen, welche Möglichkeiten Sie als Berufsrückkehrerin haben und wer Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen kann.

  • An welchem Punkt stehen Sie jetzt?
  • Sind Sie bereits längere Zeit nicht mehr berufstätig?
  • Können oder wollen Sie nach der Elternzeit Ihre Arbeit bei Ihrem bisherigen Arbeitsgeber nicht wieder aufnehmen?
  • Müssen Sie Ihre Qualifikationen auf den neuesten Stand bringen?
  • Wollen Sie sich ganz neu orientieren?
  • Überlegen Sie vielleicht, sich selbstständig zu machen?
  • Brauchen Sie Beratung und Unterstützung, um Familie und Beruf unter einen Hut zubekommen?

Bei folgenden Stellen finden Sie Unterstützung:


Fachstelle Frau und Beruf des Kreises Wesel, Reeser Landstr. 31, 46483 Wesel
Ansprechpartnerinnen:
Monika Seibel, Tel. 0281/207-2201 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!                    

Termine 2016:

Termine und Veranstaltungen der Fachstelle Frau und Beruf

Beauftragte für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit für die Kreise Wesel und Kleve
Ansprechpartnerin:
Christiane Nass, Tel. 0281/9620-552 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die Motive die für einen beruflichen Wiedereinstieg genannt werden sind:

  • Der Beruf ist wichtig für das Selbstwertgefühl (69 Prozent)
  • Geld verdienen für die Existenzsicherung der Familie (69 Prozent)
  • Eigenes Geld verdienen wollen (68 Prozent)
  • Etwas tun für die finanzielle Sicherung im Alter (67 Prozent)
  • Nicht nur als Hausfrau und Mutter wahrgenommen werden (51 Prozent)
  • Eigene berufliche Herausforderung suchen (50 Prozent)
    (Quelle: http://www.familienhandbuch.de/)

Die Probleme, vor denen Frauen nach einer Berufsunterbrechung stehen, sind vielfältig:

  • Der frühere Arbeitgeber sieht keine Beschäftigungsmöglichkeit in Teilzeit.
  • Es besteht durch die Dauer der Unterbrechung kein Beschäftigungsverhältnis mehr.
  • Für den ursprünglichen Beruf gilt die Wiedereinsteigerin inzwischen als unqualifiziert.
  • Auf Grund der Anforderungen bezogen auf Flexibilität und/oder Mobilität kommt eine Beschäftigung im Ursprungsberuf nicht mehr in Frage.
  • Durch die Erfahrung und u. U. Qualifizierungen, die die Wiedereinsteigerin während der Elternzeit gemacht hat, wird eine gänzlich neue berufliche Richtung angestrebt.
  • usw.

Deutlich wird, dass das Thema beruflicher Wiedereinstieg von Frauen auch immer dicht verknüpft ist mit dem Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf".

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen bietet ein integriertes Informations- und Servicesystem für Berufsrückkehrende in Nordrhein-Westfalen an. 

Wiedereinstieg NRW


Des Weiteren können Sie auch den kostenpflichtigen Telefonservice zum Thema Wiedereinstieg nutzen.Sie erreichen den Telefonservice montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr unter 01803 00 11 66.

Je nach Arbeitsschwerpunkt bietet die kommunale Gleichstellungsbeauftragte eine Orientierungsberatung zum Thema „beruflicher Wiedereinstieg" an.

Links

Fachstelle Frau und Beruf

zukunft-im-beruf.de Internetportal für Berufsrückkehrerinnen im Kreis Kleve und Kreis Wesel

perspektive-wiedereinstieg

migra-info.de    Wege in den Beruf -Informationen für Migrantinnen   (Migra-Info ist mehrsprachig)

Copyright © Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Wesel