Mentoring

 „Lust auf Erfolg!"

Mentoringprojekt für Frauen aus Kommunalverwaltungen zur Förderung des beruflichen Aufstiegs

Unter Koordination der Gleichstellungsbeauftragten der Städte Krefeld und Mönchengladbach, der Kreise Viersen, Kleve und Wesel so wie der Leitung von Ulrike Knipping, Diplom-Psychologin findet seit einigen Jahren für Frauen in Kommunalverwaltungen ein Mentoringprojekt statt.

Mentoring, was ist das?

„Mentoring ist ein Prozeß, in dem eine Person, nämlich die Mentorin, die Karriere und die Entwicklung einer anderen Person, der Mentee, außerhalb der normalen Vorgesetzten-Untergebenen-Beziehung unterstützt. Bei Mentoring handelt es sich um eine geschützte Beziehung, in der Lernen und Experimentieren stattfinden kann, potentielle Fähigkeiten und neue Kompetenzen entwickelt werden können."
(aus: Mentoring für Frauen in Europa, Deutsches Jugendinstitut)
Das StudienInstitut NiederrheiN bietet eine Plattform für Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer, für kollegiales Coaching und den Ausbau eines Beziehungsnetzes: Erfahrene und einflussreiche Frauen aus den Führungsebenen der Kommunalverwaltungen (Mentorinnen) geben ihr Wissen über Karriereplanung und -strategien an jüngere, potentielle weibliche Fach- und Führungskräfte (Mentees) weiter, um gezielt die Chancen für deren weitere berufliche Laufbahn zu verbessern. Dabei werden die besonderen Rahmenbedingungen des Öffentlichen Dienstes berücksichtigt.

Mentoring - wie geht das?

Zunächst findet eine unverbindliche Informationsveranstaltung für interessierte Mentees statt.
Anhand von Bewerbungsbögen melden die Mentees, die sich für eine Teilnahme entschieden haben, ihr Interesse beim Studieninstitut an. Das Koordinierungsgremium, bestehend aus erfahrenen Gleichstellungsbeauftragten der Region, sucht für jede Mentee gezielt eine geeignete Mentorin aus einer anderen Verwaltung, wobei spezielle Wünsche berücksichtigt werden.
Die Mentorinnen erhalten zu Beginn des Projektes eine qualifizierte Einführung.
Innerhalb der einjährigen Laufzeit des Projektes treffen sich Mentorin und Mentee etwa einmal monatlich zu individuell vereinbarten Zeiten. Die Gestaltung der Mentoring-Beziehung hängt stark von den persönlichen Zielsetzungen und Bedürfnissen der Mentoring-Partnerinnen ab. Sie basiert auf Offenheit, Zuverlässigkeit , Kritikfähigkeit sowie absoluter Vertraulichkeit und Diskretion. Neben persönlichen Gesprächen sind auch Hospitationen, die Begleitung eines Projektes oder der Aufbau neuer Kontakte möglich.

Unser Ziel: Karrierekick statt Karriereknick!

Mentoring ist ein Prozess, von dem alle Beteiligten profitieren:

  • Die Mentee erfährt eine persönliche Entwicklungsmöglichkeit, die über den Rahmen herkömmlicher Personalentwicklungsmaßnahmen hinausgeht.
  • Die Mentorin kann ihr Fachwissen und ihre langjährige Erfahrung sinnvoll an eine Führungsnachwuchskraft weitergeben und erfährt gleichzeitig durch eine kritische Reflexion der eigenen beruflichen Laufbahn wertvolle Impulse.
  • Die Verwaltung verfügt über ein zusätzliches Instrument der Nachwuchsförderung und Personalentwicklung und gewinnt eine hochmotivierte Mitarbeiterin, die über den Tellerrand der eigenen Kommunalverwaltung hinaus Erfahrungen gesammelt hat.

Auf einen Blick
Bewerben können sich Frauen aus allen Berufsbereichen der Kommunalverwaltung, die perspektivisch eine Führungsaufgabe übernehmen wollen.

Bewerben können sich auch weibliche Führungskräfte, die als Mentorinnen tätig werden wollen und ihre Beratungskompetenz in Personalentwicklungsmaßnahmen erweitern wollen.

Interesse? Setzen Sie sich mit Ihrer Gleichstellungsbeauftragten in Verbindung! Sie hat die Information, wann das nächste Mentoringprojekt startet.

Copyright © Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Wesel